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Prof. Georg Stöckhardt

Karl Georg Stöckhardt

Karl Georg Stöckhardt wurde am 17. Februar 1842 in Chemnitz geboren. Seine Jugendzeit verlebte er aufgrund der Berufung seines Vaters an die Königliche Forstakademie Tharandt (bei Dresden) seine Jugendzeit. Mit 15 Jahren kam er auf die Fürstenschule St. Afra in Meißen und absolvierte deren obere Klassen binnen fünf Jahren.

Im Frühjahr 1862 begann sein Theologiestudium in Erlangen. Weitere fünf Semester studierte er an der Universität Leipzig. Nach bestandenem Kanidatenexamen ging Stöckhardt 1866 nach Berlin, um schon im späten Frühjahr nach Tharandt zurückzukehren.

Nach den Jahren als Lehrer am Luisenstift in Tharandt (1867-1870) bestand er im Mai 1868 das zweite Examen vor dem Konsistorium in Dresden. 1870 war Stöckhardt Hilfsprediger an einer deutschen Gemeinde in Paris, die jedoch aufgrund der Kriegswirren zerstreut wurde. Darum diente er als Lazarettprediger in der Nähe von Sedan und lehrte 1871 bis 1873 als Religionslehrer in Erlangen.

1873 bis 1876 war Söckhardt Diakonus in Planitz (bei Zwickau in Sachsen) und 1876 bis 1878 zweiter Pfarrer der dortigen separierten St. Johannisgemeinde (Ev.-Luth. Freikirche).

1878 bis 1887 lehrte Stöckhardt als Privatdozent in St. Louis (USA, Mo.) und wurde 1887 Professor am Concordiaseminar der Ev.-Luth. Synode von Missouri Ohio und anderen Staaten in St. Louis. Er ging nach Jahren, in denen Gott der HERR durch ihn reichen Segen auf seine Kirche kommen ließ, heim in seines HERRn Freude, am 9. Januar 1913.

Aus seinen Werken:

Biblische Geschichte Altes Testament
Biblische Geschichte Neues Testament
Kommentare, z.B. Römerbrief, Epheserbrief, 1. Petrusbrief, Jes. Kap. 1-12

Predigtbuch: Gnade um Gnade, Adventspredigten, Passionspredigten