Die Heilige Schrift

kann dich unterweisen zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus

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Luther über den Dienst des Pfarrers

Luther zu 1.Timotheus 1,3

Das ist je gewißlich wahr, so jemand ein Bischofsamt begehret, der begehret ein köstlich Werk.

„Denn alle unsere Predigten gehen dahin, daß ihr und wir allzumal wissen und glauben sollen, daß allein Christus der einige Heiland und Trost der Welt, Hirte und Bischof unserer Seelen sein, wie das Evangelium durchaus auf Christum weist… Deshalb ziehen wir die Leute nicht an uns, sondern führen sie zu Christus, welcher der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Wiederum: Falsche Lehrer sind alle die, die nicht von Christo, sondern von sich selbst predigen und zeugen.“ -so Luther.

Ja, es ist nichts schöner, nichts köstlicher, nichts aller Opfer mehr wert, als der Dienst im Namen und Auftrag dessen, der seine „Gemeinde durch sein eigen Blut erworben hat“ (Apg. 20,28). Der Ruf Gottes durch die Gemeinde in das von Gott geordnete Hirtenamt versetzt einen in sich selbst schwachen, oft an sich selbst verzagenden Menschen in einen überaus herrlichen Dienst. Er darf im Namen seines Gottes in die volle Schatzkammer der himmlischen Güter greifen und davon austeilen: Durch die Taufe darf er helfen, daß einem Kindlein die Erbsünde abgewaschen und

Bedeutung des Predigtamtes. „Ich vermahne nicht umsonst die Pfarrer und Prediger, daß sie das Predigen im Volk wohl treiben und üben; denn ich sehe wohl, daß wahrlich an den Predigern ganz und gar gelegen ist, wenn sich das Volk bessern oder beten soll… Wo aber Gottes Wort erklingt, geht’s nicht ohne Frucht ab.“ (S.13/12)

Die Predigt. „Denn alle unsere Predigten gehen dahin, daß ihr und wir allzumal wissen und glauben sollen, daß allein Christus der einige Heiland und Trost der Welt, Hirte und Bischof unserer Seelen sein, wie das Evangelium durchaus auf Christum weist… Deshalb ziehen wir die Leute nicht an uns, sondern führen sie zu Christus, welcher der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Wiederum: Falsche Lehrer sind alle die, die nicht von Christo, sondern von sich selbst predigen und zeugen.“ (S.33/42)

„Beides (gegen Widersacher streiten und vermahnen und die Schwachen aufrichten) ist sehr gut und nötig, wiewohl die Kleinmütigen trösten etwas Größeres ist; und die Schwachen werden von dem Streit auch erbaut und gebessert. Es ist beides Gottes Gabe. Wer da lehrt, der warte der Lehre. Ermahnt jemand, so warte er des Ermahnens (Röm.12,7.8).“ (S.38/51)

„Wer Christum allein predigt und lehrt… und sucht nicht das Seine, nicht seinen Ruhm, seine Ehre, seinen Nutz und verführt nicht vom Evangelium, der ist gewiß gesandt und den soll man hören, dessen Lehre soll man folgen…“ (S.41/59)

„Ich weiß keine größere Gabe, die wir haben, … denn Einhelligkeit in der Lehre… Wenn ich gleich die Gabe hätte, daß ich Tote könnte auferwecken, was wäre es, wenn die anderen Prediger alle wider mich lehrten? … “ (S.41/57)

Last. „Wenn ich schreiben sollte von eines Predigers Last und Bürde, die er tragen und ausstehen muß, wie ich weiß und selbst erfahren habe, so wollte ich jedermann vom Predigtamt abschrecken. Denn ein frommer, gottesfürchtiger Prediger muß also gesinnt sein, daß ihm nichts Lieberes sei als Christus, sein Herr und Heiland, und das künftige, ewige Leben; daß, wenn er gleich dieses Leben und alles verloren hat, dennoch Christus zu ihm sage: Komm her zu mir, du bist mein lieber, treuer Diener gewesen!“ (S.18/18)

Die Zitate stammen aus dem Buch „Unseres Herrn Gottes Amt“ EVA 1956

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